In einzelnen Arzt- und Zahnarztpraxen wird aktuell über technische Einschränkungen bei der Nutzung bestimmter Praxisverwaltungssysteme in Kombination mit TI-Konnektoren des Anbieters Rise berichtet. Darauf hat kürzlich auch das IT-Fachmedium heise online hingewiesen. Ziel dieses Hinweises ist es, betroffene Anwender frühzeitig zu informieren, damit sie ihre Systeme überprüfen und gegebenenfalls Rücksprache mit ihren Dienstleistern halten können.
Hintergrund der Berichterstattung
Nach Informationen von heise online kam es in bestimmten Konstellationen dazu, dass Praxissoftware der CompuGroup Medical (CGM) zeitweise nicht wie vorgesehen mit Rise-Konnektoren zusammenarbeiteten. In diesen Fällen war unter anderem die Nutzung von TI-Anwendungen – beispielsweise im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte (ePA) – eingeschränkt.
Einordnung für Anwender
Wichtig ist dabei:
* Die Berichte beziehen sich auf konkrete technische Kombinationen und Softwarestände, nicht auf eine generelle Aussage zur Qualität einzelner Produkte.
* Sowohl Hersteller von Praxissoftware als auch Anbieter von TI-Komponenten arbeiten kontinuierlich an Updates und Anpassungen, um die Interoperabilität innerhalb der Telematikinfrastruktur sicherzustellen.
* Nach Angaben aus der Berichterstattung wurden Software-Aktualisierungen bereitgestellt, mit denen die beschriebenen Einschränkungen behoben oder reduziert werden sollen.
Empfehlung für Praxen
Praxen, die RISE-Konnektoren in Verbindung mit Praxissoftware von CGM einsetzen, sollten:
* prüfen, ob alle verfügbaren Updates für Praxissoftware und Konnektor installiert sind,
* bei Unklarheiten den jeweiligen Software- oder TI-Dienstleister kontaktieren,
* und sicherstellen, dass ihre Systeme den aktuellen Anforderungen der gematik entsprechen.
Diese Vorgehensweise ist unabhängig vom eingesetzten Hersteller generell empfehlenswert, da die TI aus vielen voneinander abhängigen Komponenten besteht.
Ziel dieses Hinweises
Dieser Beitrag dient ausschließlich der sachlichen Information von Anwendern und basiert auf öffentlich zugänglicher Berichterstattung.
Quelle
Berichterstattung von heise online:
